Brück-Ost
Hirschsprung



Die Häuser an der Südseite der Olpener Straße gehören zum historischen Ortskern Brücks. Heute sind dort nur noch wenige alte Häuser erhalten, so die ehemalige Bächerei Schnell (gegenüber Bächerei Pelzer) und ein kleines Wohnhaus aus dem 19. Jahrhundert zwischen Hoffnungsthaler Straße und Wildwechsel. Südlich dieser Häuserzeile erstrecjte sich früher die "Brücker Gemark".

Nach dem Bau einiger Häuser an der westlichen Königsforststraße zu Gwebinn des 20. Jahrhunderts wurde 1936/37 das südlich und östlich angrenzende Gebiet als "Waldsiedlung" erschlossen und die Straßennamen festgelegt. Der südlich der Olpener Straße gelegene Teil des historischen Rinderwegs erhielt den Namen Am Wildwechsel. In einer Zeitung vom 26. April 1937 heißt es weiter: "Sie anderen neuen Straßen werden wie folgt benannt: Am Hirschsprung, Am Rehwechsel, also aus der Waidmannssprache. Dann gibt es weiter den Marderweg und den Wieselweg. Nett heißt es auch weiter: Im Fuchsbau, dann der Hermelinweg, der Eichhörnchenweg und schließlich auch der Mümmelsmannplatz.""

Nach 1950 entstanden südlich des Hirschsprungs komfortable, am Wald gelegene Villen, die heute zu den besten Wohnplätzen Kölns zählen.


© dtb 1/2000