Brück-West
Hans-Schulten-Straße






Mittelbau der
"Drei Zinnen"



Am Ende der 60er Jahre entstand unmittelbar westlich der Mudersbachersbacher Straße ein Hochhauskomplex aus drei miteinander verbundenen Baukörpern, im Volksmund die "Drei Zinnen" genannt. So sollte die im Entstehen begriffene Adenauer-Siedlung baulich mit Brück verbunden werden.
Bei der Abtrennung der Adenauer-Siedlung als eigener Kölner Stadtteil "Neubrück" im Jahr 1992 wurden die "Drei Zinnen" zunächst Neubrück zugeschlagen, doch kam es sofort zu einem Protest der Bewohner, die sich als "Brücker" fühlten, so da0 sich die Verwaltung genötigt sah, die Hochhäuser nunmehr zu Brück zu rechnen. Wesentlich für diese Entwicklung war u.a., daß 1968 durch einen harten Bürgerprotest der Weiterbau der Hans-Schulten-Straße nach Süden hin gestopt und so die Trennung von Brück durch eine breite Verkehrstraße verhindert wurde.
Insgesamt befinden sich darin 230 Wohnungen, die überwiegend von ihren Eigentümern bewohnt werden. Diese besondere Qualität der nach Süden gelegenen Wohnungen besteht in einem weiten Blick über die Felder im Süden Brücks auf den Königsforst.

1997 wurden nördlich der "Drei Zinnen" drei wesentlich kleinere Baukörper errichtet, deren Wohnungen durch die städtische Wohnungenbaugesellschaft GAG als Sozialwohnungen auf dem zweiten Förderweg vergeben werden. Auch hier verfügen viele Wohnungen über eine gute Aussicht nach Osten über Brück und den Königsforst hinweg bis nach bensberg.
Im südlichen Teil befindet sich ein Kindergarten und ein weiträumiger Spielplatz.