Der Brücker Marktplatz






Viele Jahrhunderte lang überspannte eine Brücke den Flehbach, über die die alte Handelsstraße von Deutz nach Westfalen verlief. Nach dieser Brücke wurde vermutlich auch der Ort Brück benannt. Noch in der Mitte des 20. Jahrh. floß der Flehbach zwischen Erkermühle und Merheim in vielen Meandern durch ein sumpfiges Bruchgelände. Die heute ökologisch umstrittene Begradigung des Flußlaufes führte zur Trockenlegung des Sumpfgebietes und damit auch zur Beseitigung der in Brück und Merheim vorher bekannten Mückenplage. In diesem Zusammenhang wurde südlich der Brücke der Flehbach durch die Anlage eines großen Platzes überspannt der nunmehrdie gepflegt gestaltete Flehbachaue in einen nördlichen und einen südlichenTeil trennte. Diese Platzfläche wurde schnell als Markt- und Parkplatz zu einem neuen Ortszentrum.
Bereits ende der 80er Jahre entstand aut Initiative der Brücker Bürgergemeinschaft unter Gerd Flugmacher ein Plan mehrerer Brücker Architekten, der eine städtbauliche Neugestaltung des Marktplatzes vorsah. Dieser Plan fand zwar die Zustimmung der städtischen Gremien, konnte aber wegen fehlender Haushaltsmittel nicht verwirklicht werden.

1992 beantragte der damalige CDU-Vorsitzende Hans Kirsten bei der Stadt Köln die Neugestaltung des Marktplatzes durch private Fördermittel in mehreren Phasen durchzuführen. So wurden zwischen 1993 und 1997 durch den CDU-Ortsverband Brück unter seinem Vorsitzenden Dr. Dr. Franz Josef Burghardt und unter der technischen Leitung von Dipl.-Ing. Kornelius A. Vonderbank vier große Bäume gepflanzt und die Anpflanzung witerer iniziiert. So konnte wieder eine "grüne Verbindung" zwischen den beiden Teilen der brücker Flehbachaue geschaffen werden.





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